Der Griff

Der Griff gilt als der grosse Mythos. Wenn sie mit einem Golfspieler über Schwungveränderungen sprechen, ist oftmalig die “berüchtigte” Griffumstellung ein zentrales Thema. Warum aber ist die Griffhaltung ein so strapaziertes Kriterium für einen funktionierenden Golfschwung?


Nun, das liegt zum einen daran, dass dies nahezu in jeder Pro-Stunde Thema ist. Dies hat auch seine Berechtigung, bildet eine korrekte Griffhaltung doch eine passende Schnittstelle zwischen dem Körper des Golfspielers und dem Golfschläger, welcher ja für die Weitergabe des generierten Schwungimpulses verantwortlich ist. Funktioniert dieses Zusammenspiel in stimmiger Weise, dann ergibt dies ein akzeptables Schwungergebnis, und der Ball wird dort landen, wo man ihn haben möchte. Andererseits ergeben sich hierbei leicht Fehler, wobei kleine Abweichungen in der individuell korrekten Griffhaltung bereits zu Katastrophen im Schwungergebnis führen.


Andererseits können hier aber auch relativ einfach Fehler ausgemerzt werden. Eine “Griffumstellung” bedingt zwar einen ebenso umfangreichen Prozess der Automatisierung wie andere Schwungumstellungen, aber die Veränderung an sich ist rasch vollzogen. Ein leichtes “Drehen” der linken oder rechten Hand am Griff bewirkt schon erheblich andere Schwungergebnisse.


Man sollte (gemeinsam mit seinem Pro) experimentieren. Ich persönlich bin der Meinung, dass es keinen universell korrekten Griff gibt. Es gibt einen Standard Schulgriff, welcher sich in der Praxis häufig wiederfindet und bewährt. Aber welche Griffhaltung individuell passt, muss jeder Golfspieler selbst herausfinden.

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