World Handicap System goes ÖGV

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Vielerorts ist über das neue Handicap System diskutiert worden. Oft hatte man bei den Inhalten so manch geführter Diskussion das Gefühl, der Golfsport werde komplett neu erfunden. Vor allem die sozialen Medien haben ihren Teil dazu beigetragen. Schrecklich.


Welche Auswirkungen wird es wohl auf die persönliche Befindlichkeit haben, welche Konsequenzen ergeben sich im täglichen Gebrauch? Man kann beruhigt werden: In den meisten Fällen keine. Die Veränderungen scheinen moderat ausgefallen zu sein, das eine oder andere ins System eingebaute Sicherheitsnetz sorgt dafür, dass es nicht wirklich kracht. So what? Der angekündigte Schweißausbruch war keiner, den einzigen erkennbaren Schock hatte der Server des ÖGV, welcher sich am Tag der Bekanntmachung (vor Scham?) verabschiedet hat. Somit wäre auch eine mögliche Überlastung der Intensiv-Kapazitäten in unserem Land zumindest golftechnisch gebannt.


Das Stammblatt ist nun informativer, speziell der Score Differential ist eine praktische Größe für die Veranschaulichung der erspielten Leistung beim jeweiligen Turnier. Aus der generellen Systematik ergeben sich zwei relevante Verbesserungen: Der Handicap-Index ist aktueller und das Handicap wird von einzelnen schlechten Ergebnissen nicht beeinflusst. Punkt.


Manch Begrifflichkeit im World Handicap System sorgt noch für die eine oder andere Verwirrung, aber spielt das Nichtwissen dieser Termini wirklich eine Rolle? Nein, denn wie lautet doch gleich eine große Gefahr im Golfsport: Paralyse durch Analyse. Wem das Handicap schlaflose Nächte bereitet, der hat den Golfsport nicht wirklich verstanden. Deshalb zum Abschluss ein kleiner Tipp nebenbei: Raus auf die Wiese und Spass haben!


Keep It on the Short Grass!